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WeTransfer: Große Dateien unkompliziert übermitteln

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Wolf-Dieter Fiege

Vermutlich kennst du das Problem: Du willst jemanden ein umfangreiches Dokument oder einen kurzen Videofilm schicken – und dein Mail-Programm weist dich schnöde zurück: Die Datei ist zu groß zum Versenden. Nicht immer gibt es ein firmeninternes Netzwerk, in dem du solche Dateien in geteilte Ordner einstellen kannst, und dein Google Drive magst du nicht mit jedem teilen. Hier hilft dir WeTransfer: Dieser Filehosting-Dienstleister erlaubt es, bis zu 2 GB große Dateien kostenlos zu übermitteln.

Was ist WeTransfer?

WeTransfer ist ein Filehoster, also in wortwörtlicher Übersetzung ein Datengastgeber. Du kannst deine eigenen Dateien in die Cloud hochladen, damit sie andere Nutzer von dort herunterladen können. Allerdings ist sie nicht als permanente Datenablage gedacht – nach einer bestimmten Zeit werden die Daten gelöscht. Der Hauptzweck von WeTransfer ist es, Daten zu übermitteln, die von E-Mail-Programmen wie Windows Mail oder Outlook als zu groß abgelehnt werden.

Wie funktioniert das Filesharing-Tool?

WeTransfer bietet dir drei verschiedene Optionen an:

  • einmalige Übertragung als unregistrierter Gast
  • kostenlose Mitgliedschaft mit bis zu 2 GB pro Versand
  • kostenpflichtiges Pro- oder Premium-Abonnement

Willst du nur einmalig eine große Datei übertragen, gehst du auf der Startseite wetransfer.com auf die Zeile „Ich möchte nur Daten senden“ am unteren Bildschirmrand.

Nach dem Anklicken öffnet sich eine Seite, auf die du die betreffende Datei oder einen Ordner hochlädst. Außerdem gibst du hier deine E-Mail-Adresse an sowie die E-Mail des Empfängers, einen Betreff und eine Nachricht.

Du siehst darunter drei Punkte in einem Kreis. Klickst du diesen Button, bekommst du die Wahl zwischen:

  • E-Mail-Übertragung versenden
  • Übertragungslink erstellen

Letzteres ist praktisch, wenn du mit dem Empfänger ohnehin schon kommunizierst. Du erstellst in Sekundenschnelle einen Link, kopierst diesen und leitest ihn weiter.

Alternativ wählst du die E-Mail-Übertragung. In diesem Fall wird dir WeTransfer zunächst eine E-Mail mit einem Freischaltcode schicken. So überprüft das Unternehmen, dass die E-Mail gültig ist. Du kopierst den Code dann bei WeTransfer ein und schickst damit eine E-Mail an den Empfänger. Dieser erhält den Link zum Download.

Wichtig: Du kannst nur einmal eine Datei senden und diese darf maximal 2 GB groß sein. Willst du mehrere Dateien senden? Lege sie in einen gemeinsamen Ordner, den du zur ZIP-Datei komprimierst. Diese kannst du dann hochladen.

Login: Wie melde ich mich an?

Willst du WeTransfer häufiger nutzen, kannst du dich registrieren und ein Abonnement abschließen. Besitzt du bereits ein Konto bei Google, Slack oder Apple, lassen sich diese Login-Daten nutzen, um deinen neuen Account bei WeTransfer mit ihnen zu verknüpfen. Natürlich ist es auch möglich, dich separat mit E-Mail-Adresse und Passwort registrieren.

Ist WeTransfer gratis?

Dir stehen drei verschiedene Modelle zur Auswahl, davon ein kostenloses:

GratisPro (10 € pro Monat)*Premium (19 € pro Monat)*
bis zu 2 GB versendenbis zu 200 GB versenden1 TB Speicherplatzkeine Beschränkungunbegrenzter Speicherplatz

*Stand September 2023

Die kostenlose Version ist ausreichend, wenn du nur gelegentlich mittelgroße Daten überträgst und zum Beispiel ein Scribble mit Fotobeispielen an einen potenziellen Auftraggeber schicken möchtest.

Die Pro- und Premium-Versionen sind ideal für Cloud Computing, bei dem du deine Daten in der Cloud abspeicherst und sie immer wieder Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten zur Verfügung stellst. Zum Beispiel, wenn du als Profifotograf einen Ordner mit hochauflösenden Bildern an die Kunden schickst.

Titelmotiv: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay