Online Business starten- 4 Wege ohne Eigenkapital

Online Business starten: 4 Wege ohne Eigenkapital

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Franziska Thoms

Jeder mit Computer, Internetzugang und Bankkonto kann ein Online Business auf die Beine stellen. Dafür brauchst du weder umfangreiche technische Fähigkeiten noch viel Geld. Wenn der Rubel rollt, hast du die Freiheit, dein Geschäft von überall auf der Welt zu regeln, lebst nach deinem eigenen Zeitplan und bist Chef deines Unternehmens. Dank der zahlreichen Hilfsmittel kannst du die Website für dein Online Business sogar selbst aufsetzen. Lerne jetzt vier Möglichkeiten kennen, ohne Eigenkapital dein Online Business zu starten.

1. Online Business starten: Blogging

Was ist deine Leidenschaft, worüber möchtest du alles wissen und viel schreiben? Als Blogger informierst du deine Leser über ausgewählte Themen und verdienst zum Beispiel mit eingeblendeten Werbebannern Geld. Erfolgversprechend sind einzigartige Inhalte mit echtem Mehrwert. Für das Hosting von komplett kostenlosen Blogs gibt es Serviceangebote wie blogger.com, zum Geldverdienen aktivierst du dort personalisierte Werbeanzeigen mit Google AdSense. Dein kostenloser Blog wird auf unternehmenseigenen Servern gehostet und ist unter einem Domainnamen wie „meinBlogname.unternehmesname.com“ aufrufbar.

Tipp für deinen professionellen Blog: Gegen Zahlung einer geringen Gebühr kannst du einen Domainnamen kaufen und die Website mit einem einfach zu bedienenden Homepage-Baukasten ohne fremde Hilfe auf die Beine stellen.

Lesetipp: Mit wenigen Schritten einen WordPres-Blog erstellen

2. Affiliate-Marketing

Die zweite Möglichkeit für dein Online Business funktioniert ebenfalls ohne eigene Produkte und unter anderem im Rahmen eines Blogs, mit einem YouTube-Kanal oder als Influencer bei Instagram.

Aufgabe und Ablauf: Du stellst deinem Publikum Produkte vor, informierst über Vor- und Nachteile, gibst deine persönliche Meinung ab und animierst die Zuschauer so zum Anklicken der Affiliate-Links. In der Folge landen diese auf den Verkaufsseiten der Online Shops und können die Ware direkt einkaufen. Daraufhin erhältst du deine Provision, die im Durchschnitt bei rund fünf Prozent liegt. Du brauchst kein Lager und keine Produkte, sondern nur die Links zu den Partnerunternehmen.

Suche dir deine Nische aus und bewirb mit deinem Internetauftritt die besten Produkte auf dem Markt. Partnerunternehmen findest du bei Affiliate-Netzwerken wie belboon und Adcell.

Die praktische Alternative zum Blog per Homepage-Baukasten ist eine WordPress-Website. Das sogenannte Content-Management-System ist Open Source, inzwischen Basis von rund einem Drittel aller Websites und eignet sich hervorragend für professionelle Blogs, die sich nach Belieben erweitern lassen. Zum Beispiel kannst du deinem WordPress-Blog später einen Online-Shop hinzufügen.

3. Online Business starten: Dropshipping

Die Idee hinter Dropshipping: Du betreibst ein Online Business und verkaufst Produkte, musst dafür aber kein Lager besitzen und dich nicht um den Versand der Artikel kümmern. Auf diese Weise eliminierst du die Kosten eines gefüllten Lagers und die Risiken, auf der gelagerten Ware sitzen zu bleiben. Das Geschäft funktioniert somit ohne Eigenkapital.

Per Dropshipping hast du die Möglichkeit, Waren in die ganze Welt liefern zu lassen, und musst dich um fast nichts kümmern. Deine Aufgaben und Kosten drehen sich nur um Werbung und den Verkauf. Sobald ein Produkt verkauft ist, übernimmt der Dropshipper die nächsten Schritte. Der Ablauf:

  1. Du bewirbst Produkte in deinem Online Shop, für den Aufbau ohne technische Fähigkeiten eignet sich ein Online-Shop-Baukasten
  2. Erst wenn ein Kunde ein Produkt kauft, erwirbst du dieses bei einem Dropshipper (das kann der Hersteller sein). Dafür reicht die Weiterleitung der Kundenbestellung.
  3. Der Dropshipper sendet die bestellte Ware zum Kunden.

Nachteil ist, dass du auf zuverlässige Geschäftspartner angewiesen bist. Bei zu spät oder gar nicht zugestellten Bestellungen wenden sich die unzufriedenen Kunden an dich und bewerten unter Umständen deinen Online-Shop schlechter. Aufgrund der großen Konkurrenz sind die Margen relativ gering, für ein lohnenswertes Einkommen musst du daher enorme Mengen umsetzen.

Lesetipp: Alles, was du Dropshipping wissen musst

4. Digitale Inhalte verkaufen

Dein Online Business muss sich nicht um physische Objekte drehen – tatsächlich gehören digitale Produkte zu den Waren, die sich am leichtesten verkaufen lassen. Dabei kann es sich um E-Books, Podcasts, Live-Webinare oder aufgezeichnete Videos handeln. Lerne kostenlose Webinar-Tools kennen, mit denen du online beispielsweise Schulungen anbieten kannst. Die Teilnahme zu den Kursen bewirbst du dann per Social Media und auf deiner Website. Bei der Vergrößerung der Reichweite deiner Internetpräsenzen helfen dir die Digital Marketing Tools.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um dein Online Business ohne großartigen finanziellen Aufwand ins Leben zu rufen. Werbebanner auf deiner Website, Affiliate-Marketing, Dropshipping und der Verkauf digitaler Inhalte sind vier populäre Wege für dein risikofreies Onlinegeschäft.

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Bildnachweis: Unsplash

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