So erstellst du ein Popup-Feld für deine Webseite

Web Developer & DesignerKategorie
4 min lesen
Wolf-Dieter Fiege

Eine professionelle Webseite ist ein Muss für jedes Unternehmen. Das Design, die Suchmaschinenoptimierung und clevere Features machen deinen Internetauftritt erfolgreich. Mit dem GoDaddy Homepage-Baukasten kannst du deine eigene Webseite gestalten und direkt online gehen. Eine Funktion möchten wir dir hier einmal näher vorstellen: das Popup-Feld. Welchen Vorteil die Fenster für deine Webseite haben können und wie du Popups ganz einfach erstellen kannst, erfährst du hier.

Was ist ein Popup-Feld?

Popup bedeutet übersetzt so viel wie „Auftauchen“. Es handelt sich also um ein neues Browserfenster, das beim Besuch einer Webseite plötzlich auf dem Bildschirm des Nutzers aufpoppt. Die Einblendungen öffnen sich dabei über dem eigentlichen Inhalt der Webseite. Wann das Popup-Feld erscheint, hängt von den Einstellungen und dem Zweck der Popups ab: Manches Fenster poppt sofort beim Seitenaufruf auf oder beim Klick auf einen Button. Ein anderes öffnet sich dagegen erst nach einer gewissen Verweildauer auf der Webseite oder einer festgelegten Scroll-Tiefe. In der Fachsprache ist hierbei von Auslösemechanismen – auch „Trigger“ genannt – die Rede.

Was sind die Vor- und Nachteile von Popups?

Popups sorgen für Aufmerksamkeit, denn an den Browserfenstern führt kein Blick vorbei. Deshalb nutzen Unternehmen die Elemente in erster Linie dafür, um die Sichtbarkeit bestimmter Inhalte zu erhöhen.

Nachteilig ist sicherlich, dass Popups eher unbeliebt sind. Immerhin diente das klassische Popup lange Zeit primär als Werbebanner. Genau aus diesem Grund sind moderne Webbrowser in der Regel mit einem Popup-Blocker ausgestattet. Das Programm verhindert, dass sich unerwünschte Fenster im Browser öffnen. Doch die Banner von heute sind alles andere als nervig: Popups können beispielsweise Kaufanreize durch Rabattcodes setzen oder Kunden auf besondere Aktionen hinweisen. Um die Besucher deiner Webseite nicht zu verschrecken, sind daher clevere Ideen gefragt.

Wie lässt sich ein Popup-Feld verwenden?

Popup-Felder bieten eine gute Möglichkeit, um ein Werbebanner auf deiner Webseite zu platzieren. Damit kannst du gerade Neukunden allerdings schnell irritieren. Deshalb ist es umso wichtiger, Mehrwert für deine Besucher zu schaffen. Wir haben dir hier ein paar Ideen zusammengestellt:

  • Ein Popup-Fenster eignet sich dazu, um gezielt auf weiteren Content (z. B. ein E-Book als kostenlosen Download) hinzuweisen.
  • Um Kaufabbrüche in deinem Online-Shop zu reduzieren, stellt ein Popup-Feld eine sinnvolle Lösung dar. Das Exit-Intent-Popup öffnet sich, wenn Besucher deines Online-Shops ihren virtuellen Warenkorb mit Produkten gefüllt haben und die Webseite vor dem Kaufabschluss verlassen wollen. Ein Mouse-Out-Trigger löst dann ein Dialogfenster aus, sobald sich der Mauszeiger auf den Schließen-Button (X-Button) hinbewegt. Du kannst dem Besucher beispielsweise anbieten, den Inhalt des Warenkorbs für einen späteren Zugriff zu speichern.
  • Mit Rabattcodes setzt du attraktive Anreize und kannst Neukunden leichter dazu verleiten, bei dir einzukaufen. Ein Popup mit dem Code kann beispielsweise nach einer gewissen Zeitdauer erscheinen, wenn ein Besucher in deinem Online-Shop stöbert. Noch besser ist es, den Abruf des Rabbatt-Codes mit einer Newsletter-Anmeldung zu verknüpfen.

Sicherlich fragst du dich nun, wie du ein Popup-Feld in deine Webseite einbinden kannst. Einfach machst du dir das mit dem GoDaddy Homepage-Baukasten. Dabei gehst du wie folgt vor:

  1. Öffne deine GoDaddy-Produktseite. Unter dem Menüpunkt Websites + Marketing klickst du auf
  2. Greife jetzt auf den Website-Editor zu, indem du Website bearbeiten auswählst.
  3. Oben im Website-Editor erscheint die Option Bei Website-Add-ons klickst du dann auf Popup.
  4. Gestalte das Popup-Feld nach deinen Vorstellungen. Dabei hast du die Möglichkeit, den Titel, die Beschreibung und die Aktionsschaltfläche anzupassen.
  5. Klicke auf Fertig.

Tipp: Gute Popup-Werbung orientiert sich an den Kundenbedürfnissen. Überlege dir daher, welche Inhalte deine Besucher ansprechen und ihnen einen Vorteil verschaffen. Passe die Tonalität und Sprache an deine Zielgruppe an und wähle auch die Auslösemechanismen bzw. das Timing mit Bedacht aus. Damit entwickelst du eine Win-win-Lösung, die deinen Kunden und dir echten Nutzen bringt.

Titelmotiv: Photo by John Schnobrich on Unsplash