10 aktuelle Webdesign Trends, die deine Website erfolgreich machen

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Franziska Thoms

Der erste Eindruck zählt! Deine Website muss die Aufmerksamkeit der Besucher fesseln und den Zugang zu den weiteren Inhalten steuern. Individualität war in den vergangenen Jahren enorm wichtig, inzwischen gilt unter anderem ein sauber strukturiertes Benutzererlebnis als elementar. Erfahre jetzt, was weiterhin von Bedeutung ist, und lerne interessante Webdesign-Trends kennen!

Inhalt

Webdesign-Trends, die wichtig bleiben

  1. Sende direkte Botschaften
  2. Elemente übersichtlich organisieren
  3. Weniger ist mehr
  4. Micro-Animationen verwenden
  5. Smarte Videos
  6. Organische Formen statt geometrische
  7. Asymmetrische Kompositionen
  8. One-Pager für die Produktpräsentation
  9. Daumenfreundliche mobile Navigation
  10. Individuelle Typografien

Zusammenfassung

Es gibt technische Aspekte, die seit Jahren von großer Bedeutung sind. Kümmere dich weiterhin um folgende Punkte:

  • Mobile First Design: Eine responsive Seite ist nicht mehr das Optimum. Stattdessen entwickelst du deinen Internetauftritt heute in erster Linie für mobile Endgeräte.
  • Seitenladegeschwindigkeit: Die Hälfte der Besucher erwartet, dass deine Website nach zwei Sekunden geladen ist. Dauert der Ladevorgang mehr als drei Sekunden, bricht ein Drittel der Gäste ab und klickt auf ein Suchergebnis der Konkurrenz. Starte einen Website-Speedtest.
  • Chatbots: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen steigern den Nutzen der Chatbots. Setze sie zur schnellen Kundenkommunikation ein.
  • SSL-Zertifikate: HTTPS ist Standard und schützt den Datenaustausch. Maßnahmen zum Datenschutz bleiben wichtig.

1. Sende direkte Botschaften

Die schnelllebige Zeit vergeht im Internet noch rasanter und Besucher haben eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne. Sie müssen das Design und die Botschaft deiner Website in wenigen Sekunden verstehen, damit du dich von der Konkurrenz abhebst.

Tipp: Konzentriere dich auf klare und direkte Texte mit leicht lesbarer Typografie.

2. Elemente übersichtlich organisieren

Sämtliche Inhalte der Website sind wichtig, manche jedoch bedeutender als andere. Du steuerst die Aufmerksamkeit mithilfe von Bildern, Call-to-Action-Buttons, Symbolen, farblichen Kontrasten und der Größe der Schrift. Achte auf Übersicht!

3. Weniger ist mehr

Minimalismus liegt im Trend und wird auch als flaches Design bezeichnet. Eliminiere alles Überflüssige. Nutze den maximalen Platz aus, um deine zentrale Botschaft mitzuteilen. Das Design mit viel „white space“ ist nicht neu, jetzt dreht sich die Entwicklung um farbenfrohen Minimalismus.

Mit Farben bestimmte Gefühle auslösen

Mit dem intelligenten Einsatz von Farben provozierst du bestimmte Gefühle. Farbpsychologie ist bereits seit vielen Jahren Thema und in 2020 werden Webdesigner die Erkenntnisse weiter ausbauen:

  • Weiß steht für Unschuld, Reinheit und Neuanfang.
  • Gelb wird mit positiven Konzepten wie Kreativität, Optimismus und Jugend in Verbindung gebracht.
  • Rot ist die Farbe der Leidenschaft, die gleichzeitig alarmiert.
  • Blau symbolisiert Treue, Harmonie und Frieden.
  • Grün erinnert an Hoffnung, Gesundheit und Frieden.

4. Micro-Animationen verwenden

Die kleinen Animationen eignen sich hervorragend, um die Interaktionen der Benutzer zu steuern. Sie waren bereits in den vergangenen Jahren beliebt und setzen sich jetzt weiter durch. Micro-Animationen funktionieren zum Beispiel ausgezeichnet für die 360-Grad-Produktdarstellung.

5. Smarte Videos

Videos gelten seit Langem zu den Must-haves einer Website. Internetnutzer lieben Videos. Ein smartes Video mit Mehrwert schafft Aufmerksamkeit und regt zur Interaktion an. Du kannst sie zum Beispiel als Hero-Image auf deiner Startseite einsetzen, schau dir das Beispiel von Copy CEI an.

6. Organische Formen statt geometrische

In 2019 waren geometrische Formen im Trend, jetzt stehen organische Formen im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich um Designs, die keine geraden Linien aufweisen. Denke an das asymmetrische Aussehen von Bergen oder den Uferverlauf von Seen. Die organischen Formen eignen sich gut, um Bereiche einer Website aufzuteilen, und für den Hintergrund.

7. Asymmetrische Kompositionen

Lange galt Symmetrie beim Design als A und O, denn wir nehmen alles asymmetrische als Unordnung wahr. Inzwischen helfen solche „störenden“ Designs allerdings, die Aufmerksamkeit der Besucher einzufangen. Solch originelle Designs funktionieren, wenn sie Sinn ergeben.

8. One-Pager für die Produktpräsentation

Der Trend zu One-Pagern hält an, damit zeigst du Besuchern beim Herabscrollen weitere relevante Informationen an. Scrollbasierte Fade-in-Animationen mit Einblendungen sind hier ratsam.

Parallax Scrolling

Zu den Webdesign-Trends gehören im Jahr 2020 auch scrollende Parallax-Seiten. Ziel ist den Aspekt des Storytellings durch natürlich wirkende Animationen zu unterstreichen. Auf der Website entsteht durch einen unterschiedlich schnell scrollenden Vorder- und Hintergrund eine Illusion von Bewegung und räumlicher Tiefe. Auf diese Weise hast du sehr lebendige Gestaltungsmöglichkeiten. Das Scrolling kann vertikal oder häufig sogar besser horizontal sein. Ein Beispiel ist die Website über Kanäle in Amsterdam.

9. Daumenfreundliche mobile Navigation

Ein weiteres Ziel der Webdesign-Trends für 2020 ist die daumenfreundliche Navigation. Dabei optimierst du die Navigation für die Interaktion mit dem Daumen. Schaue dir die Abbildung an. Platziere Schaltflächen mittig und unten, vermeide sie oben links und rechts.

10. Individuelle Typografien

Text muss leicht lesbar sein. Statt zulasten der Lesbarkeit zu experimentieren, stehen heute hohe Kontraste im Mittelpunkt. Ein Beispiel ist ein Text mit großen und fetten Buchstaben, der über ein Bild positioniert ist. Moderne Browser unterstützen variable Fonts, damit veränderst du eine Schriftart auf vielfältige Weise.

Zusammenfassung

Bei den Webdesign-Trends für 2020 liegt der Fokus auf einer sauberen Struktur und gezielt eingesetzten Animationen. Konzentriere dich bei deinen Optimierungen auf maximale Übersicht und eine perfekte Bedienbarkeit auf mobilen Endgeräten.

Bildnachweis: Unsplash