E-Commerce Trends in Zeiten von COVID-19

E-Commerce Trends in Zeiten von Corona

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Art Martori

Tag für Tag versuchen wir mit der neuen Normalität in der aktuellen Situation klarzukommen - Diese ist von der durch COVID-19 verursachten Gesundheitskrise gekennzeichnet.

In dieser neuen Realität erscheint Einkäufen in stationären Läden in den Hintergrund gerückt zu sein. An seiner Stelle hat sich nun der E-Commerce seinen Weg gefunden.

Das belegt auch eine Studie von GoDaddy in Bezug auf E-Commerce-Trends in den USA.

Laut einer TechCrunch-Studie werden die Einkäufe in Kaufhäusern im Jahr 2020 voraussichtlich um 60 Prozent zurückgehen, während das Online-Shopping im selben Jahr um 20 Prozent steigen wird.

Diese Statistik war für die Bevölkerung ernüchternd, obwohl viele darauf bestehen, dass einige Zuwächse bei stationären Einkäufen wie beispielsweise der Black Friday hervorgehoben werden.

Nach einer Studie von GoDaddy haben 52 Prozent der Verbraucher am Black Friday im Jahr 2019 im stationären Handel eingekauft. Im Jahr 2020 werden dies voraussichtlich nur 30 Prozent tun.

Für Fachleute der Branche wie Webdesigner und Entwickler ist dies ein klares Zeichen für die Dringlichkeit, Online-Angebote zu erhöhen. Auch in den Fällen, wo E-Commerce Neuland ist.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um sich mit Trends vertraut zu machen und deine Kunden nach einer digitalen Plattform zu fragen, mit der sie ihre Produkte oder Dienstleistungen vermarkten können.

Aus diesem Grund werden wir uns in diesem Artikel mit der Art und Weise befassen, wie der E-Commerce gesteuert wird und wie diese Entwicklung bei Kunden kommuniziert werden kann.

Dieser Rückgang um 22 Prozentpunkte in Bezug auf Kunden, die ihre Einkäufe am Black Friday in kleinen Unternehmen und lokal getätigt haben, scheint ein Hinweis darauf zu sein, dass die Verbraucher in der kommenden Shopping-Saison weniger stationär bzw. lokal einkaufen werden.

Unsere Studie bestätigt eine Zunahme der Online-Einkäufe, da die Menschen nun online einkaufen (müssen), die den Gang in einen Laden scheuen oder weil der stationäre Handel geschlossen hat.

Wir haben festgestellt, dass 60 Prozent der Menschen sagen, dass sie mindestens die Hälfte ihrer Weihnachtseinkäufe künftig online erledigen werden, verglichen mit 43 Prozent in 2019.

Diese Daten sind nur die Spitze eines großen Eisbergs.

E-Commerce zeigt Jahr für Jahr einen Aufwärtstrend. Laut Adobe Analytics stieg der Online-Umsatz in den USA im September 2020 gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent und erreichte einen Umsatz von 60,4 Milliarden US-Dollar.

Fachleute im Webbereich müssen also auf die Zukunft vorbereitet sein. Je früher Unternehmen ihren eigenen Online-Shop eröffnen, desto eher können sie sich auf den Weg zu dieser neuen Normalität machen.

Wie wir festgestellt haben, ist es laut Studiendaten also an der Zeit, den Schritt hin zu einem Online-Shop zu gehen.

Einige Fachleute der Webbranche haben jedoch möglicherweise Zweifel, wie sie erfolgreich in eine für sie völlig neue Struktur eintreten können.

Berücksichtigen muss man außerdem, dass E-Commerce ein vollständig etablierter Sektor ist, der sowohl bei Unternehmen als auch bei Kunden hohe Erwartungen weckt.

Während unserer Forschungen haben wir festgestellt, dass 92 Prozent der Kleinunternehmer*innen der Meinung sind, dass ihr Website-Design ihren Umsatz beeinflusst.

Ein Online-Shop muss sowohl vom Design als auch von der Benutzerfreundlichkeit aus gut geplant sein. Benutzer erwarten, dass das Einkaufserlebnis in deinem Online-Shop mindestens die gängigen Funktionen enthält, über die andere Online-Shops bereits verfügen.

Laut unserer Studie kaufen 82 Prozent der Verbraucher in den USA seltener auf einer Website, die nicht professionell oder veraltet aussieht. Darüber hinaus geben 6 von 10 an, enttäuscht zu sein, wenn Unternehmen keine moderne und elegante Seite haben, über die sie ihre Einkäufe tätigen können.

Die E-Commerce-Branche ist hart, aber zum Glück hat sich die Technologie so entwickelt, dass sie deinen Erwartungen entsprechen wird. Heutzutage ist es einfacher als je zuvor, (d)einen Online-Shop zu verbessern.

Es gibt einen Grund, warum WordPress mehr als ein Drittel des Internets mit Websites versorgt. Und dieser Grund ist nichts anderes als die Möglichkeit, dass online fast alles möglich ist - auch in Bezug auf Online-Shops.

Dies bedeutet, dass Webprofis mit umfassenden Kenntnissen von WordPress ihre Fähigkeiten nutzen können, um mithilfe dieser grundlegenden Komponente einen perfekten Online-Shop zu erstellen:

  • gTLD-Domains: Anstatt eine der gängigsten Domains zu wählen, kannst du dich mit einer gTLD wie .store oder .shop von deiner Konkurrenz abheben.
  • Hosting: Es mag offensichtlich erscheinen, aber vergleiche unbedingt die Preise, die Server-Verfügbarkeit und die Fähigkeit der Anbieter, mit Traffic-Schwankungen umzugehen.
  • Installiere die aktuellste Version von WordPress: Nutze die aktuellste Version von WordPress oder lade sie von deinem WordPress-Dashboard herunter, wenn sie bereits auf deinem Server installiert ist.
  • E-Commerce-Plugin: Anstatt deinen Online-Shop selbst zu erstellen, kannst du auch mit einem Plugin wie WooCommerce einen Großteil automatisieren.
  • Ein SSL-Zertifikat, das im Allgemeinen erforderlich ist, um Online-Zahlungen zu akzeptieren. Verschlüssele Daten und verhindere, dass Cyberkriminelle Transaktionen ausspionieren.

E-Commerce Trends entwickeln sich mit großer Geschwindigkeit, aber dies sind die Grundvoraussetzungen für eine sichere Website.

Die beste Option besteht darin, die verschiedenen Dienste bei demselben vertrauenswürdigen Anbieter zu nutzen.

Auf der anderen Seite kannst du die Idee in Betracht ziehen, dich für ein verwaltetes WordPress-Hosting zu entscheiden. So kannst du die Zeit und Ressourcen für Aufgaben wie die Pflege der Website, die Aktualisierung des WordPress-Themes oder installierte Plugins sparen.

Es ist durchaus verständlich, dass man sich vor allen Neuheiten, welche die Pandemie mit sich bringt, fürchtet.

Ich kann mich aber noch an einen Satz von verschiedenen Medienvertretern erinnern, die sagten, dass wir wie Wasser sein müssten und unsere Energie darauf konzentrieren müssen, was den geringsten Widerstand bietet.

Du solltest also, wenn du einen stationären Laden besitzt, über eine Erweiterung ins E-Commerce nachdenken und deine Produkte oder Dienstleistungen auch online verkaufen.

Ermutige auch deine Kunden, sich den E-Commerce-Trends anzuschließen und auch online bei dir zu shoppen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du deine Kunden auf deinen künftigen Online-Shop aufmerksam machen kannst:

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