Was kostet eine Webseite? – Eine Übersicht

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Wolf-Dieter Fiege

Du gründest ein neues Unternehmen und benötigst eine Website? Oder vielleicht möchtest du dein bestehendes Unternehmen auch online präsentieren? Damit du dafür nicht mehr zahlst als nötig, zeigen wir dir, wie viel eine Website kosten sollte!

In diesem Leitfaden geben wir dir einen Überblick über die wichtigsten Überlegungen, wenn es darum geht, dein Unternehmen online zu bringen, z. B.: Wofür ist die Website gedacht? Welche Funktionen wirst du benötigen? Wie kannst du deine Website erstellen, hosten und warten? All das ist relevant dafür, mit welchen Kosten du für deine Website rechnen musst: einmalige Kosten für die Erstellung der Website und auch laufende Kosten für Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung.

Was kostet eine Webseite tatsächlich? Das ist abhängig von verschiedenen Faktoren, die wir dir im Folgenden erklären. Im Einzelnen erfährst du mehr über diese Themen:

Inhaltsübersicht:

Welche Art von Webseite benötigst du?

Keine Website gleicht der anderen, aber es gibt einige gemeinsame Arten von Websites, von denen eine wahrscheinlich für dein Unternehmen geeignet ist. Lass uns einen Blick auf die verschiedenen Arten von Websites werfen.

Portfolio-Websites

Die meisten Unternehmen müssen nicht Hunderte von Webseiten haben. Manchmal reichen ein paar Kernseiten mit Infos über deine Dienstleistungen (dein „Portfolio“), Details über dich, deine Kontaktdaten und die Zufriedenheit deiner Kunden (Empfehlungen). Du möchtest vielleicht ein paar zusätzliche Extras, wie z. B. einen Blog oder Links zu deinen Social-Media-Kanälen hinzufügen, aber nichts allzu Ausgefallenes.

Diese Art von Website ist in der Regel für Händler, Freiberufler und andere Arten von Geschäftsleuten geeignet, die Leads von ihrer Website aus generieren, aber nicht online verkaufen möchten und auch keine lokalen Schwerpunkte haben.

Hier findest du 5 kostenlose Portfolio-Websites.

Gastronomie-Websites

Wenn du ein Café, Restaurant, eine Bar oder ein ähnliches Unternehmen betreibst, hast du etwas andere Prioritäten. Die erste ist, die Menschen wissen zu lassen, was du genau machst. Die zweite ist, sie wissen zu lassen, wo du das machst.

Dafür brauchst du Punkte wie eine Menüseite, Fotos, Kommentare und Rezensionen, eine Karte mit Wegbeschreibung sowie eine Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten und vielleicht sogar zu buchen. Du kannst auch einen Blog oder einen Nachrichtenbereich erstellen, um deine Kunden über Veranstaltungen und Sonderangebote auf dem Laufenden zu halten.

Hier findest du einige interessante Kundengeschichten mit Gastronomen.

Kleinere E-Commerce-Websites

Möglicherweise hast du ein bestehendes lokales Unternehmen, das Produkte verkauft. Und du bist gerade auf der Suche nach der Online-Variante deines stationären Ladens? Oder vielleicht gründest du jetzt dein eigenes E-Commerce-Unternehmen?

So oder so ist es klar, dass dann der Schwerpunkt deiner Website auf den Produkten liegen sollte, die du verkaufen möchtest. Du brauchst dafür Produktseiten, am besten mit Bewertungen, eine Artikelsuche, Warenkorb- und Bezahlfunktionen, aber auch begleitende Inhalte wie Kontaktdaten, Rückgaberichtlinien, Support-Seiten sowie eventuell einen Blog oder andere Seiten, die zu deinem Unternehmen passen.

Wenn du eine E-Commerce-Website erstellen möchtest, dann kannst du in diesem Artikel nachlesen, wie du einen Online-Shop gründen kannstund worauf du achten solltest.

Und wenn du auch einen stationären Shop betreibst, dann solltest du dafür auf jeden Fall ebenfalls eine Wegbeschreibung hinzufügen.

Größere E-Commerce-Websites

Wenn du planst, Hunderte von verschiedenen Produkten zu verkaufen – auch, wenn deine Bedürfnisse ähnlich wie bei einer kleinen E-Commerce-Website sind – brauchst du eine leistungsfähigere Website. Und wie du vielleicht schon erraten hast, wird dich das mehr kosten.

Große, individuell gestaltete Websites

Möchtest du das neue Facebook gründen? Wenn du große Pläne hast, benötigst du auch eine umfangreiche Website und die Kosten werden das widerspiegeln.

Du wirst sicherlich einen Webdesigner beauftragen oder einstellen müssen und für die Pflege größerer Online-Projekte einen (oder mehrere) Vollzeitbeschäftigte – deine Website muss schließlich immer auf dem neuesten Stand sein.

Kosten für die Website-Erstellung

Die möglichen Kosten für die Website-Erstellung können stark variieren – von niedrigen dreistelligen bis zu hohen fünfstelligen Beträgen. Generell gilt: Der für dich optimale Weg zur eigenen Website hängt von deinen Anforderungen und deinem Budget ab.

Dank komfortabler Website-Baukästen und flexibler Content-Management-Systeme brauchst du heute keine Profis mehr zu bezahlen, um eine ansprechende Website zu erstellen. Je mehr du selbst erledigen kannst, desto weniger externe Kosten fallen an – aber nicht vergessen: Auch deine eigene Zeit ist Geld, solange du stattdessen auch dein Unternehmen voranbringen kannst.

Mittlerweile solltest du hoffentlich eine genauere Vorstellung davon haben, welche Arten von Websites du für dein Unternehmen benötigen könntest. Du kannst diese Informationen verwenden, um herauszufinden, wie viel du für deine Website bezahlen solltest.

Hier sind die dir zur Verfügung stehenden Optionen:

Website-Baukasten

Website-Baukästen sind eine gute Option zur Erstellung einfacher Websites, wenn du kein großes Budget hast, selbst Hand anlegen kannst und nicht die volle Freiheit brauchst, alle Aspekte deines Website-Designs selbst zu kontrollieren. Und das ohne hohe Kosten und in kürzester Zeit.  Es ist die einfachste Art, eine eigene Homepage oder Firmenwebsite zu erstellen.

GoDaddy’s Website-Baukasten verfügt über eine intuitive Drag-and-Drop-Schnittstelle, die es dir leicht macht, deine eigene Website zu erstellen, ohne externe Kosten für das Design bezahlen zu müssen. Du kannst dabei einfach zwischen verschiedenen Website-Typen und Designvorlagen wählen. Kostenpflichtige Pakete für GoDaddy’s Website-Baukasten beginnen bei nur 6 Euro pro Monat, und es gibt sogar eine kostenlose Einstiegsversion. Da die Paketpreise bereits das Webhosting, SSL-Zertifikat und meist sogar Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Marketingfunktionen beinhalten, wirst du kaum eine billigere Option finden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du niemanden kontaktieren musst, wenn du eine Änderung an deiner Website vornehmen möchtest. Du gestaltest und änderst deine Website einfach immer so, wie du willst und vor allem, wann du es willst.

Fortschritte in der Technologie ermöglichen es, dass Website-Baukästen nun auch für größere Websites geeignet sind. Wenn du also eine Website vom Typ Broschüre, eine Website für den Gastgewerbebereich oder sogar eine kleine E-Commerce-Website erstellen möchtest, dann kannst du ebenfalls eine Erstellung deiner Website per Baukasten in Betracht ziehen.

Webseite mit einem Content-Management-System (CMS) erstellen

Content-Management-Systeme (CMS), zum Beispiel WordPress, Joomla, Drupal oder Typo3, sind die beste Möglichkeit zur Erstellung umfangreicherer Websites, die regelmäßig geändert werden sollen (etwa mit Blog- und News-Bereichen). Sie liegen den meisten Websites dieser Welt zugrunde (knapp 70 %, allein WordPress schon über 40 %) und punkten vor allem mit ihrer Vielseitigkeit: Du kannst mit einem CMS jedes beliebige Layout umsetzen und auch bei den Funktionen sind dir kaum Grenzen gesetzt.

Vieles davon kannst du schnell und zeitsparend selbst erstellen, weil es dafür fertige Vorlagen und Erweiterungen (Plugins) gibt. Beispielsweise findest du auf wordpress.org kostenlos fast 11.000 Layout-Vorlagen („Themes“) und über 60.000 Plugins – von der Bildergalerie über SEO-Funktionen bis hin zu kompletten Online-Shops. Und wenn das noch nicht reicht, wirst du sicher bei kommerziellen Anbietern fündig. Auch Onepager lassen sich mit einem CMS-System einfach umsetzen und verwalten.

Bei den Hosting-Paketen von Godaddy kannst du WordPress besonders einfach installieren – mit einem einzigen Klick. Willst du dir den Aufwand für Einrichtung und Pflege ganz sparen, kannst du das WordPress Hosting von Godaddy nutzen.

Willst du schnell einen Online-Shop aufbauen, hilft dir ein spezialisiertes Online-Shop-CMS. Die meisten werden auch als Service angeboten, sodass du dich nicht um das Hosting kümmern musst. Wirf doch einmal einen Blick auf den Online-Shop von GoDaddy mit bis zu 5.000 Produkten und vielen integrierten Funktionen für Logistik und Marketing. Wenn du eine Website mit angeschlossenem Online-Shop möchtest, ist WordPress mit dem populären Shop-Plugin WooCommerce die beste Wahl, das du bei Godaddy ebenfalls als Managed Service bekommst.

Webseite von einem Webdesigner (Freelancer) erstellen lassen

Bei höheren Ansprüchen an Umfang oder Funktionen deines Webauftritts willst du dir vielleicht professionelle Hilfe holen. Um eine Website erstellen zu lassen, kannst du dich entweder an einen Freelancer oder an eine Webagentur wenden.

Freelancer sind Einzelkämpfer und übernehmen oft eher kleinere Projekte. Für dich ist das möglicherweise nicht die kostengünstigste aller Optionen. Schließlich musst du das Honorar für die zu designende Website bezahlen, dann die laufenden Kosten für Webhosting, Domain etc. (siehe unten) und vielleicht sogar eine monatliche Wartungsgebühr für deinen Designer, damit die Website immer auf dem aktuellsten Stand ist. Trotzdem kann das besser sein, als deine Website selbst zu entwickeln, denn Profis erzielen bessere Ergebnisse und machen weniger Fehler.

Außerdem musst du beachten, dass jeder Freelancer seine Stärken und wahrscheinlich auch Schwächen hat. Die eine ist gelernte Webentwicklerin und vielleicht nicht die kreativste Designerin, der andere eher Webdesigner und nicht ganz so fit, wenn es um Code und Technik geht. Viele fungieren deshalb zwar als dein Ansprechpartner, lagern aber im Hintergrund bestimmte Arbeiten an andere Freelancer aus. Wenn du dir deine Website erstellen lassen willst, ist für dich wahrscheinlich das Design deiner Seiten besonders wichtig. Dann solltest du dich möglichst immer direkt mit der dafür zuständigen Person abstimmen, damit das Ergebnis wirklich deinen Vorstellungen entspricht.

Webseite von einer Webagentur erstellen lassen

Webagenturen kommen bei komplexeren Websites wie umfangreichen E-Commerce-Websites und großen, individuellen Projekten mit anspruchsvollen Funktionen zum Zuge. Ihre Dienste sind tendenziell teurer als die von Freelancern (häufig arbeiten Agenturen auch mit Freelancern zusammen und schlagen dann noch ein paar Prozent auf deren Honorar drauf).

Dafür hast du bei einer Agentur die wichtigsten Disziplinen vereint: Du bekommst Beratung, die Entwicklung eines professionellen Webdesigns und die technische Umsetzung deines Website-Projekts (Webentwicklung) aus einer Hand, dazu häufig auch noch SEO-Experten und Texter.

Die Unterstützung durch eine Webagentur empfehlen wir dir vor allem dann, wenn du eine professionelle Firmenwebseite bzw. Unternehmenswebseite mit komplexem Funktionsumfang erstellen möchtest, zu der zum Beispiel auch spezielle Unterseiten, Landingpages, Kontaktformulare uvm. gehören.

Weitere Faktoren, die die Kosten für eine Webseite-beeinflussen können

Jede Website besteht aus drei Grundbausteinen, die jeweils eigene Kosten verursachen können:

  1. einem Domainnamen (die Adresse deiner Website),
  2. die einzelnen Webseiten mit ihren Inhalten und Funktionen (Layout, Texte, Grafiken, Formulare, Multimedia-Inhalte etc.), die erstellt werden müssen, sowie
  3. viele Dateien, die deinen Webseiten zugrunde liegen und die gespeichert und über das Internet zugänglich gemacht werden müssen (Webhosting).

Außerdem musst du deine Webseiten aktuell halten, gegen Hacker-Angriffe und Malware schützen. Auch diese Kostenfaktoren solltest du auf dem Schirm haben.

Der passende Domainname

Die Wahl des richtigen Domainnamens – die Homepage-Adresse, die du im Browser eingibst oder über einen Link aufrufst – ist entscheidend, denn er wird zu einem wichtigen Bestandteil der Identität deines Unternehmens. Hier findest du eine Anleitung zur Auswahl deines perfekten Domainnamens und dazu auch noch drei Möglichkeiten, wie du ihn sinnvoll nutzen kannst.

Kosten: Was den Preis betrifft, so hängen die Kosten für deinen Domainnamen von der von dir gewählten Domainnamenerweiterung ab. Beispiele für Domainnamenerweiterungen sind .de, .com usw. Du musst damit rechnen, etwa 15 Euro pro Jahr für deine Domain zu zahlen, obwohl es immer wieder auch spezielle Angebote gibt, die die Kosten deutlich senken können. Es gibt aber auch einige Domainnamen, die sehr viel mehr als das kosten.

Gute Inhalte

Auch welche Inhalte du genau benötigst, hängt von der Art des Unternehmens ab, das du führst. Denn deine Website muss auch bestimmte Funktionen erfüllen.

Bei einfachen Websites ist es wahrscheinlich, dass du alle Inhalte selbst erstellen kannst. Aber für komplexere Websites musst du möglicherweise Profis beauftragen, die dir Texte für deine Website schreiben und vielleicht auch passende Bilder und Infografiken liefern, was nicht immer zu den Stärken von Webdesign-Agenturen zählt. Vielleicht brauchst du ja auch ein Logo für dein Unternehmen oder gleich ein Corporate Design (aber das solltest du nicht als Website-Kosten verbuchen).

Es ist jedenfalls eine gute Idee, zu planen, welche Inhalte du für deine Website benötigst, bevor du entscheidest, welche Art von Website du erstellen möchtest. Wenn du weißt, welche Inhalte auf deine Website kommen sollen, dann kannst du gut einschätzen, wie deine Website aussehen soll und wie du sie am besten erstellst oder erstellen lässt.

In  diesen Beitragen erfährst du mehr über die Planung von Inhalten:

Das richtige Webhosting

Die Wahl des richtigen Webhosting-Anbieters ist ebenfalls sehr wichtig. Eine Website besteht im Wesentlichen aus vielen verschiedenen Computerdateien. Alle diese Dateien müssen irgendwo gespeichert werden – und dieser Ort ist ein Webserver.

Ein Webserver ist im Wesentlichen ein Computer, der immer mit dem Internet verbunden und immer eingeschaltet ist. Du könntest deinen eigenen Webserver für deine Website bauen, aber das wäre für viele Unternehmen zu teuer. Und genau das ist der Grund, warum es Webhosting gibt. Im Wesentlichen heißt das, dass wir, GoDaddy, dir die Möglichkeit geben, deine Website bei uns zu speichern, und einen Webserver für dich betreiben, der deine Webseiten an Besucher ausliefert.

Wenn du genauer wissen möchtest, was Webhosting ist, dann hilft dir dieser Leitfaden weiter.

Die Kosten für Webhosting variieren stark – derzeit liegen die Kosten bei GoDaddy zwischen ca. 3 Euro (für das Startpaket) und ca. 70 Euro pro Monat (für Webhosting Plus Expand). Auch hier gibt es oft Sonderangebote, die die Kosten für deine Website für einige Zeit reduzieren können. Die Hosting-Preise variieren so stark, weil Hoster verschiedene Arten von Paketen anbieten. Welches Paket für dich das richtige ist, hängt von deinen Geschäftsanforderungen ab, z. B. an Funktionen, Verfügbarkeit und Leistung.

Web-Sicherheit

Stell dir vor, deine Website-Inhalte überzeugen potenzielle Kunden auf der ganzen Linie, dein Traffic wächst, dein Business auch. Und dann stellst du plötzlich fest, dass jemand unbemerkt deine Website gehackt hat und die Geräte deiner Besucher mit Malware verseucht. Genau das passiert tagtäglich viele Male, weil jeder Server im Netz immer wieder angegriffen und auf Schwachstellen geprüft wird – vollautomatisch und mit immer ausgefeilteren Methoden.

Deshalb musst du dir unbedingt Gedanken machen, wie du deine Website vor Angriffen schützt und wie du im Notfall schnell reagieren kannst, um deine Besucher und dein Unternehmen vor Schaden zu bewahren. Du solltest deine Website unbedingt stets aktuell halten, um eventuelle Sicherheitslücken schnell zu schließen, und du solltest Tools einsetzen, die Angriffe von deinen Seiten fernhalten und dabei helfen, Malware zu erkennen und zu beseitigen. Auch Backups sind wichtig, damit du bei einer Kompromittierung schnell wieder online sein kannst.

Erfahre mehr über Tools für die Sicherheit deiner Website.

SSL-Zertifikate

Ein wichtiger Bestandteil von Sicherheit ist Verschlüsselung. Wenn sich ein Browser mit einer deiner Webseiten verbindet, versucht er, diese Verbindung zu verschlüsseln. Schlägt das fehl, gibt er eine Warnung aus. Das würde bei deinen Besuchern keinen guten Eindruck machen. Außerdem werden unverschlüsselte Seiten von Suchmaschinen benachteiligt.

Damit dir das nicht passiert, brauchst du ein SSL-Zertifikat. (SSL steht für Secure Sockets Layer und ist eine veraltete, aber noch immer gängige Bezeichnung für das wichtigste Verschlüsselungsprotokoll im Internet Transport Layer Security oder TLS.) Bei Godaddy findest du das richtige SSL-Zertifikat für deine Bedürfnisse – in vielen Paketen sogar kostenlos.

Pflege, Vermarktung und Weiterentwicklung der Website

Deine einmal erstellte Website jahrelang nicht mehr anzufassen, ist keine gute Idee. Wie schon erklärt, musst du mindestens neue Sicherheitsupdates einspielen (lassen). In unseren Website-Paketen (Managed Service) übernimmt Godaddy das für dich.

Aber damit nicht genug. Auch deine Inhalte solltest du regelmäßig aktualisieren, damit Besucher und Suchmaschinen erkennen, dass deine Website „lebt“. Am besten unterhältst du einen Blog oder News-Bereich mit aktuellen Beiträgen. Wenn du eine Kommentarfunktion anbietest, darfst du auch nicht den Aufwand dafür unterschätzen, Kommentare von Besuchern zu sichten, freizuschalten oder zu moderieren.

Du wirst vielleicht auch bald den Wunsch verspüren, deine Website mit neuen Funktionen auszustatten, die auch die Konkurrenz anbietet oder deine Besucher sich wünschen. Auch die rechtlichen Vorgaben können sich ändern (Stichwort Cookie-Banner). Und im SEO-Bereich tut sich auch ständig etwas, das sich vielleicht in deiner Website-Gestaltung widerspiegeln sollte.

Nicht vergessen: Betreibst du eine Website für dein Unternehmen, dann ist das ein Vertriebsinstrument. Damit das gut funktioniert, solltest du auch über Marketing nachdenken, zum Beispiel Suchmaschinenwerbung, und entsprechende Kosten (monatlich oder für Kampagnen) einkalkulieren.

Was kostet eine professionelle Webseite in Deutschland?

Die folgende Tabelle zeigt Richtwerte für die Kosten einer einzelnen Website (Standard-Webhosting-Pakete). Teurere Hosting-Pakete sind leistungsstärker und für das Hosten mehrerer Websites gedacht.

 Website-BaukastenCMSFreelancerWebagentur
Einmalige Kostenab 0 Euroab 0 Euroab ca. 800 Euroab ca. 1.000 Euro
Website-Erstellungab 0 Euroab 0 Euroab ca. 800 bis 10.000+ Euro (abhängig von Art und Umfang des Projekts)ab ca. 1.000 – 20.000+ Euro (abhängig von Art und Umfang des Projekts)
Mögliche ZusatzkostenWebsite-InhalteTemplate-Anpassungen, Plugins, Website-InhalteWebsite-InhalteWebsite-Inhalte
Laufende Kosten (Basis kosten, jährlich)ab ca. 15 Euro (Standard), ab ca. 180 Euro (Shop)ab ca. 50 Euro (Standard), ab ca. 350 Euro (Shop)ab ca. 50 Euro (Standard), ab ca. 350 Euro (Shop)ab ca. 50 Euro (Standard), ab ca. 350 Euro (Shop)
Abonnement (monatlich)ab 0 bis 12 Euro (Standard-Websites), ab 14 Euro (Online-Shops)*Open-Source-CMS (wie WordPress) ab 0 Euro0 Euro0 Euro
Domain (jährlich)ab 12 Euroab 12 Euroab 12 Euroab 12 Euro
Hosting (monatlich)enthaltenab ca. 3 bis 14+ Euro (Standard), ab ca. 27 Euro (Online-Shops)*ab ca. 3 Euro (Standard), ab ca. 27 Euro (Online-Shops)*ab ca. 3 Euro (Standard), ab ca. 27 Euro (Online-Shops)*
SSL-Zertifikatenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Backupsenthaltenenthaltenenthaltenenthalten
Mögliche Zusatzkosten (monatlich)Premiumfunktionen, Werbungkommerzielle Vorlagen und Plugins, Web-Sicherheit (ab 9 Euro*), Website-Pflege, WerbungWeb-Sicherheit (ab 9 Euro*), Website-Pflege, WerbungWeb-Sicherheit (ab 9 Euro*), Website-Pflege, Werbung

* mit GoDaddy; Stand Juni 2023, inkl. GoDaddy-Angebotspreise

Was kostet eine Webseite - Zusammenfassung

Die Erstellung einer Website muss nicht teuer oder kompliziert sein. Moderne Homepage-Baukasten-Systeme und Content-Management-Systeme bieten Privatpersonen und kleine Unternehmen die Möglichkeit, schnell und einfach eine Website zu bauen – ohne großen Aufwand, Programmierkenntnisse und technisches Knowhow. Es ist deutlich günstiger, deine Website selbst zu erstellen, als einen Freelancer oder eine Webagentur zu engagieren.

Ob das praktikabel ist, hängt von den konkreten Anforderungen deiner Website ab; gerade bei komplexeren Seiten ist es sicherer, nichts dem Zufall zu überlassen. Wenn du professionelle Hilfe für dein Projekt benötigst, vergiss nicht, mehrere Angebote einzuholen, bevor du dich auf einen Preis einigst. (Und bedenke, dass ein niedriger Preis manchmal auch zu schön ist, um wahr zu sein.)

Die (einmaligen) Kosten für die Website-Erstellung sind aber noch nicht die ganze Wahrheit: Denke auch an die laufenden Kosten für das Hosting, die Absicherung und die Pflege (Wartung und Aktualisierung) deiner Webseiten. Mit Managed-Service-Paketen hast du dabei die beste Übersicht.

Bildnachweis: Photo by Jens Kreuter on Unsplash

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